Achtsamkeit
Wir (sind alle aus unterschiedlichen Gründen hier in diesem Seminarhaus,) haben alle eine unterschiedliche Vergangenheit, unterschiedliche Ansichten, Überzeugungen und Wege, benutzen unterschiedliche Techniken um letztlich doch dasselbe erreichen zu wollen: Zu uns selbst zu kommen, Frieden zu finden und glücklich zu sein. Aber es gibt etwas wo sich unsere Wege berühren und das ist die Achtsamkeit. Wir können die verschiedensten Sachen ausprobieren, aber wenn wir es ohne Achtsamkeit tun sind es nur leere Konstrukte. Wir müssen diese Konstrukte füllen mit der Art unseres Handelns. Es gibt dazu unterschiedliche Beschreibungen verschiedener Lehrer. Manchmal wird  Achtsamkeit beschrieben, als zu sehen was ist oder als sich bewusst sein was man tut. Ein anderer Meister definiert sie als liebevolle Zuneigung. Egal welchen Weg wir nun wie gehen, wenn wir es mit Achtsamkeit tun, das heißt offen betrachtend und wahrnehmend, mit allen unseren Sinnen bei dem zu sein was wir gerade tun und dabei noch uns und unsere Umgebung mit einer liebevollen Zuneigung betrachten, passiert etwas wunderbares. Denn diese Art des Handelns führt uns in den Moment, in das hier und jetzt. Und dieser jeweilige Moment ist alles was wir haben. In diesem jetzt sind wir in Kontakt mit uns selbst, unserem wirklichen Selbst, das zeitlos, unbegrenzt und unberührt von den Dingen ist. In diesen Moment kosten wir vom Nektar des reinen Seins und schmecken die Freude des Seins. In diesem Moment sind wir mit uns verbunden, unserer ursprünglichen Natur in der all die Klarheit, Kraft, Frieden, Glück oder Liebe, all diese Dinge die wir uns so wünschen ruhen. In diesem Moment erkennen wir, dass das was wir uns wünschen bzw. suchen längst da ist, in uns. Es immer da war und immer da sein wird.